Eisengießerei EMAG
Die frühere Eisengießerei und Maschinenfabrik Bautzen, aufgenommen 2008: große Hallen mit Deckenkränen, die Sandstrahlanlage, die alte Waage und das Labor, in dem die Qualität des Gusseisens geprüft wurde.
Stillgelegte Fabriken und Kraftwerke, verlassene Kasernen, leere Säle und Schlösser im Verfall: Die meisten dieser Rundblicke sind zwischen 2008 und 2013 entstanden, einige in den letzten Jahren.
Sie zeigen den Zustand am Tag der Aufnahme – viele Orte haben sich seitdem verändert. Die meisten Gelände sind Privatbesitz und nicht frei zugänglich; hier können Sie sie trotzdem von innen ansehen.
Die frühere Eisengießerei und Maschinenfabrik Bautzen, aufgenommen 2008: große Hallen mit Deckenkränen, die Sandstrahlanlage, die alte Waage und das Labor, in dem die Qualität des Gusseisens geprüft wurde.
Das leerstehende Backwarenkombinat der Konsumgenossenschaft Bautzen im Januar 2008 – geflieste Hallen, leere Öfen und entkernte Stockwerke.
Im stillgelegten Braunkohlekraftwerk an der Neiße, aufgenommen 2008: Rohrleitungen, Stahlbühnen, der Schaltraum und die Aschesilos.
Die Fabrik an der Bautzener Straße ging aus der 1862 gegründeten Brennerei Hagspihl hervor und produzierte bis 1990. Erhalten sind Kesselräume, Dampfmaschine, Kompressoren und das werkseigene Kraftwerk.
Wartungshalle, Lackierhalle, Meisterbüro und eine Dampflok im früheren Ausbesserungswerk, aufgenommen 2011.
Das frühere Textilwerk im August 2011, als bereits Teile abgerissen wurden. Im Wasserturm ist die Decke am Eingang mit einem Freimaurerstern bemalt.
Die stillgelegte Fabrik in der Oberlausitz, aufgenommen 2008, mit Gärbecken, Kesseln und dem Gewürzboden unter dem Dach.
Die Aktiengesellschaft wurde 1911 gegründet, ab 1913 lieferten eigene Dampfturbinen Strom für Pirna und das Umland. Die Rundblicke zeigen Kraftwerkshallen, Schaltwarten und Treppenhäuser.
Das große, leere Werksgebäude im Jahr 2011 – mit Paternoster, Fahrstuhlbetriebsraum, Kantine und dem Saal, in dem Betriebsfeste gefeiert wurden.
Krankensaal, Labore und Apotheke der früheren Malariaabteilung des Wehrmachtslazaretts auf dem Sonnenstein, aufgenommen 2011.
Schon im 17. Jahrhundert stand hier eine Mühle, 1770 entstand die Pulvermühle der sächsischen Armee. Später versorgte die Garnisonsmühle die Dresdner Garnison mit Brot; der Siloturm stammt von 1917. Zu DDR-Zeiten gehörte der Betrieb zum VEB Getreidewirtschaft.
Leere Hallen, rostiges Metall und Gras auf den Böden der früheren Malzfabrik im Februar 2008.
Die Klinkerbauten und die große Wagenhalle mit Glasdach, aufgenommen 2008.
Das wie ein Renaissanceschloss gestaltete Landhaus mit 66 Räumen ist seit 1995 ungenutzt. Zu sehen sind die Haushalle mit Treppe, Flure im Stil der Neorenaissance und der Weinkeller.
Der leerstehende Gasthof im Jahr 2011: großer und kleiner Saal mit Bühnen, Bars, Küche und Garderobe – im Treppenhaus wachsen Farne und Moose.
Rezeption, Speisesaal und OP-Saal des stillgelegten Krankenhauses im Januar 2013.
Die denkmalgeschützte Schwimmhalle von 1887 mit dem original erhaltenen Becken und der hölzernen Empore.
Das barocke Schloss stand lange leer. Die Rundblicke von 2010 führen durch Eingangshalle, Saal, Zimmer, Turmzimmer und Gewölbe.
Der Ort musste zum großen Teil dem Tagebau Berzdorf weichen. Im Juni 2009 standen noch verlassene Häuser, der Gutshof und ein Stall mit eingestürztem Dach.
Die frühere Kaserne der sowjetischen Streitkräfte im Jahr 2008: das Truppenkino mit Bühne und zerstörten Sesseln, Exerzierplatz, Panzergarage, Hubschrauberlandeplatz und ein Denkmal.
Die verlassene Sporthalle, der Beobachtungsturm an der Elbe und die Kasernengebäude, aufgenommen 2011.
Verlassene Räume einer früheren Anlage des Ministeriums für Staatssicherheit, aufgenommen 2008.
Friedrich Hitzig baute das Schloss für den Bankier Adolph von Hansemann; 1948 wurde es auf Befehl der Sowjetischen Militäradministration gesprengt. Im Wald stehen noch der Marstall und Reste des Schlosses.
Das frühere Kindersanatorium steht leer; Pflanzen überwuchern Gebäude und Außenanlagen.
Die Ruine des Herrenhauses mit Resten verzierter Fassaden, fehlenden Decken und einem wild überwachsenen Park.
Bröckelnde Säulen und leere Fensterhöhlen, über die Pflanzen wachsen.