Abraumförderbrücke F60 im Tagebau Nochten
Rund 500 Meter lang und eine der größten beweglichen Maschinen der Welt. Die Rundblicke zeigen die Brücke aus der Nähe und im Verhältnis zur Abbaukante.
Über hundert Jahre hat die Braunkohle die Lausitz geprägt: Tagebaue fraßen sich durch die Landschaft, Dörfer mussten weichen, Brikettfabriken und Kraftwerke gaben Tausenden Arbeit. Ein Teil davon läuft bis heute, vieles ist stillgelegt oder Museum geworden.
Die Rundblicke führen an die Kante aktiver Tagebaue, zu riesigen Großgeräten, in eine Brikettfabrik und stillgelegte Kraftwerke – und an die Seen und Restlöcher, die nach dem Bergbau geblieben sind.
Rund 500 Meter lang und eine der größten beweglichen Maschinen der Welt. Die Rundblicke zeigen die Brücke aus der Nähe und im Verhältnis zur Abbaukante.
Vom Aussichtspunkt sehen Sie in den aktiven Tagebau mit seinen Abbaukanten, Baggern und der Förderbrücke.
Ein Aussichtsturm am Rand des Tagebaus – und daneben die Flächen, auf denen nach dem Bergbau Schritt für Schritt neues Land entsteht.
Das Großgerät aus dem Tagebau Berzdorf steht heute als technisches Denkmal am Ufer des Sees, der aus dem Tagebau entstanden ist.
Über den 1966 abgeteuften Skipschacht kamen Kohle und Abraum aus etwa 80 Metern Tiefe nach oben; im Hochbunker wurde die Kohle für das Kraftwerk Hagenwerder zwischengelagert. 1997 schloss der Tagebau.
Eine weitere F60, die wegen ihrer Größe auch „liegender Eiffelturm“ genannt wird.
Der Braunkohletagebau auf polnischer Seite, direkt an der Grenze zu Deutschland und Tschechien.
Hier wird keine Kohle, sondern Kaolin abgebaut – die Abbaukanten leuchten weiß, das Wasser im Absetzbecken milchig.
Die frühere Brikettfabrik ist heute ein Museum: Brikettpressen, Kohletrockner, Turbinenhalle, eine Tiefbaustrecke und auf dem Freigelände Loks und Tagebaugeräte.
Das stillgelegte Braunkohlekraftwerk, aufgenommen 2008: Rohrleitungen, Schaltraum, Aschesilos und der Blick in die Tiefe.
Der Bau des neuen Kraftwerksblocks und seines Kühlturms im September 2008, einige Jahre bevor er ans Netz ging.
Turbinenhalle und altes Wehr eines der frühen Kraftwerke der Region, heute Museum.
Hier wurde Braunkohle abgebaut, die eine eiszeitliche Stauchmoräne bis dicht unter die Oberfläche gedrückt hatte. Zurück blieb ein tiefes, wassergefülltes Restloch im Wald.
Zwei kleine Restseen des alten Bergbaus im UNESCO-Geopark, jeder mit eigener Wasserfarbe.
Die 30 Meter hohe Landmarke aus Cortenstahl erinnert an den Bergbau, aus dem die Seen ringsum entstanden sind.