Prüfstand VII
Von hier startete 1942 erstmals eine A4-Rakete bis an den Rand des Weltraums. Später wurde sie als „V2“ als Waffe eingesetzt.
Ab 1936 lag im Norden Usedoms die Heeresversuchsanstalt Peenemünde. Hier wurde die A4-Rakete entwickelt, die als „V2“ als Waffe eingesetzt wurde. Nach dem Krieg wurden viele Anlagen gesprengt; später war hier die Nationale Volksarmee der DDR stationiert.
Heute erinnert das Historisch-Technische Museum im früheren Kraftwerk an diese Geschichte. Im Wald und auf den Wiesen liegen die Reste der Bunker und Prüfstände, im Hafen Museumsschiffe aus der Zeit des Kalten Krieges.
Von hier startete 1942 erstmals eine A4-Rakete bis an den Rand des Weltraums. Später wurde sie als „V2“ als Waffe eingesetzt.
Das Museum erinnert an die Geschichte des Ortes. Im Bunker des Kraftwerks ist die Schaltwarte erhalten, der bombensichere Leitstand.
Von der Halle sind Fundamente und die Untergeschosse aus Beton geblieben.
Ein Ringwall sollte bei Raketentests vor Explosionen schützen. Im Wall liegen Bunker, einer dient heute Fledermäusen als Winterquartier.
Dicke Betonwände, die Moos, Farne und Bäume langsam überwachsen.
Die Reste gesprengter Bunker liegen weit verstreut in den Wiesen; heute überwintern hier oft Fledermäuse.
Ziegelruinen und Betonreste des Werks, das der Heeresversuchsanstalt diente.
Das sowjetische U-Boot der Juliett-Klasse liegt heute als Museum im Hafen.
Eine frühere Korvette der Volksmarine der DDR, heute Museumsschiff.
Ein früheres Forschungsschiff, heute ebenfalls Museumsschiff.
Kugelfänge und Betonmauern des früheren Schießstands der Nationalen Volksarmee, heute überwachsen.
Die überwachsenen Betonbecken des Hafens auf polnischer Seite.
Das Naturschutzgebiet an der Nordspitze der Insel und der ruhige Strand von Peenemünde.