Untermarkt
Renaissance- und Barockhäuser mit Lauben, der Rathausturm und in der Mitte die „Zeile“ mit Waage und Ratsapotheke.
Görlitz blieb im Zweiten Weltkrieg weitgehend unzerstört. Rund um Unter- und Obermarkt stehen Bürgerhäuser aus Renaissance und Barock, an der Neiße die Peterskirche, und in den Straßen der Innenstadt große Bauten aus Gründerzeit und Jugendstil. Wegen der vielen Dreharbeiten heißt die Stadt auch „Görliwood“.
Seit 2004 verbindet die Altstadtbrücke Görlitz wieder mit dem polnischen Zgorzelec auf der anderen Seite der Neiße. Die Rundblicke stammen aus den Jahren 2006 bis 2025.
Renaissance- und Barockhäuser mit Lauben, der Rathausturm und in der Mitte die „Zeile“ mit Waage und Ratsapotheke.
Das Rathaus ist seit rund 1350 Sitz der Stadtverwaltung. Zu sehen sind der Kleine Ratssaal aus der Renaissance und das Bürgermeisterzimmer in einem der ältesten Teile des Hauses.
Ein Raum mit bemalter Holzdecke und das alte Treppenhaus mit Steinstufen und Gewölben, aufgenommen 2014.
Die Gasse verbindet die beiden Märkte; hier stehen Bürgerhäuser aus der Renaissance.
Der langgestreckte Platz war einst eine Station an der Handelsstraße Via Regia; ringsum stehen Bürgerhäuser aus Renaissance und Barock.
Die gotische Kirche des früheren Franziskanerklosters.
Die Hauptkirche von Görlitz, eine spätgotische Hallenkirche mit zwei Türmen.
Die Synagoge von 1911 gehört zu den wenigen in Sachsen, die die NS-Zeit überstanden haben.
Der Kirchenraum im November 2008.
Die runde Geschützbastei aus dem frühen 16. Jahrhundert und der Reichenbacher Turm überragen den Platz zwischen Altstadt und Innenstadt.
Ein Garten zwischen den beiden Mauerringen der alten Stadtbefestigung; im Frühjahr blüht an der Pergola der Blauregen.
Der Platz mit dem Dicken Turm (Frauenturm) zwischen Altstadt und Einkaufsstraßen.
Der Fußgängersteg führt über die Neiße nach Polen; auf der Brückenmitte verläuft die Grenze.
Die Häuser am Wasser, die Vierradenmühle und gegenüber die polnische Seite.
Die Brauerei braut seit 1869 und warb lange als östlichste Brauerei Deutschlands. Zu sehen sind Sudhaus mit kupfernen Kesseln, Gär- und Lagerkeller, Abfüllanlage und Maschinenhaus.
Der Jugendstilbau von 1906 bis 1910 nach Plänen von Bernhard Sehring; im Großen Saal steht die Sauer-Orgel.
Das Kaufhaus mit Glaskuppel, Treppen und Kronleuchtern im Sommer 2009, damals Hertie. Später wurde hier der Film „Grand Budapest Hotel“ gedreht.
Wegen seiner Ausstattung mit rotem Samt und Goldstuck wird es auch „Kleine Semperoper“ genannt. Die Rundblicke zeigen Parkett, 1. Rang und Bühne.
Das um 1870 gebaute Haus steht leer. In der Eingangshalle zeigen keramische Reliefs die vier Jahreszeiten, im Eingangsbereich farbige Kacheln aus den 1920er-Jahren; dazu die Festsäle.
Die Straßburg-Passage und die Theaterpassage mit Glasdächern, die Elisabethstraße als baumbestandene Promenade, die Berliner Straße und das Postamt.
Haushallen, Treppenhäuser, Bibliothek und Turmzimmer zweier Villen, aufgenommen 2012.
Der Hausberg von Görlitz ist ein Basaltberg vulkanischen Ursprungs. Vom Aussichtsturm und von der Terrasse des Burghotels sehen Sie über die Stadt bis nach Polen.