<b>Portocristo </b>(kastilisch Porto Cristo, deutsch: Christushafen), auch Port
de Manacor oder Es Port genannt, ist einer der gr??eren Urlaubsorte an der
Ostk?ste der spanischen Mittelmeerinsel Mallorca. Er hat nach Angaben der
Gemeindeverwaltung ca. 5700 Einwohner (Stand 2003) und geh?rt zum Gemeindebezirk
von Manacor. Der Name geht der Legende zufolge auf einen im Jahr 1260 aus
h?chster Seenot geretteten Seemann zur?ck, der aus Dank f?r seine Errettung vor
Ort ein Kruzifix aufstellte.<br>
<br>
<b>Lage:</b><br>
<br>
Portocristo liegt 60 km ?stlich von Palma und 13 km ?stlich von Manacor. Man
erreicht den Ort aus Westen kommend ?ber die C-715 bis Manacor, von S?den
kommend ?ber die landschaftlich reizvolle K?stenstrecke von Santany?, vorbei am
Villenviertel Portocristo Novo. Der Ort geh?rt zur Landschaftszone Llevant.<br>
<br>
Fr?her war Portocristo der Hafen von Manacor.<br>
<br>
Portocristo profitiert von seiner Lage am Ende einer schmalen gesch?tzten Bucht,
der M?ndung des Fl?sschens Es Riuet. Der kleine Hafen mit seinen
Yachtenstellpl?tzen zieht sich tief ins Landesinnere bis in diese Flussm?ndung
hinein. In der Hafeneinfahrt unmittelbar unterhalb des Ortszentrums befindet
sich ein kleiner Sandstrand. Portocristo verf?gt ?ber eine sehenswerte Altstadt
mit zahlreichen historischen Geb?uden. Der Ort hat seinen eigenen Charme als
alter Fischerhafen bewahrt.<br>
<br>
Eine Sehensw?rdigkeit von Portocristo ist das ca. 1,5 Kilometer s?dlich vom Ort
befindliche riesige Tropfsteinh?hlensystem, die Coves del Drac (deutsch:
Drachenh?hlen). In dem H?hlensystem befindet sich mit dem Llac Martel Europas
gr??ter unterirdischer See. Dort werden regelm??ig innerhalb der H?hle Konzerte
veranstaltet. Mit den Coves dels Hams (deutsch: Angelhakenh?hlen) gibt es ein
weiteres H?hlensystem, das zwar ebenfalls ?ber die Attraktion eines
unterirdischen Sees verf?gt, aber weniger ausgedehnt ist. Der gesamte
K?stenbereich zwischen Portocristo bis nach Cales de Mallorca (weiter s?dlich)
ist durchsetzt mit ungez?hlten H?hlen und Fels?berh?ngen, deren Eing?nge meist
auf Meeresniveau liegen (oft auf darunter). Die Besichtigung solcher H?hlen ist
deshalb nicht ungef?hrlich (z.B. Piratenh?hle an der Cal? Falco (s?dlich
S'Estany d'en Mas).<br>
<br>
Im Jahr 2006 hat sowohl der Sandstrand im Bereich des Hafens von Porto Christo,
wie auch der Sporthafen selbst die "Blaue Flagge" f?r ausgezeichnete
Wasserqualit?t erhalten.<br>
<br>
Sehenswert ist ferner ein Piratenwachturm aus dem 16. oder 17. Jahrhundert am
Eingang der Hafenbucht, unter welchem sich eine weitere kleine H?hle befindet.<br>
<br>
<b>Geschichte:</b><br>
<br>
Funde im Hafenbecken belegen schon eine r?mische Anwesenheit im heutigen
Portocristo. Spuren einer fr?hen Besiedelung sind ebenfalls vermutlich aus dem
5. Jahrhundert stammende und 1908 freigelegte Reste einer fr?hchristlichen
Basilika. Portocristo war der einzige Ort Mallorcas, der in den spanischen
B?rgerkrieg verwickelt war, als es 1936 vor?bergehend von der republikanischen
Streitmacht erobert wurde.<br>
<br>
<b>Veranstaltungen:</b><br>
<br>
Jedes Jahr um den 16. Juli herum wird das Fest der Schutzpatronin der Fischer
(Mare de D?u del Carme) begangen. Zu diesem Anlass finden ein Feuerwerk sowie
eine Prozession der Schifferboote auf See und ein n?chtlicher Markt an der
Promenade statt.<br>
<br>
Am Passeig de la Sirena findet jeden Sonntagmorgen ein Wochenmarkt statt.<p>
<a href="http://wikipedia.de">Quelle: http://www.wikipedia.de</a>
</p>