360° Panorama Ansicht: Catedral La Seu
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Catedral La Seu

📍 Palma
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Catedral La Seu

📍 Region: Palma

La Seu ist die Kathedrale der spanischen Hafenstadt Palma, der Hauptstadt der
Baleareninsel Mallorca.<br>
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Nach der Befreiung von der Maurenherrschaft begann K?nig Jaume I. mit dem Bau
auf dem Platz einer islamischen Moschee, die Grundsteinlegung erfolgte 1230.
Unter Jaume II., dem Sohn des Eroberers, wurde ab 1306 von der Hauptapsis her
der eigentliche Bau der Kathedrale begonnen. Sie sollte auch als Mausoleum f?r
das mallorquinische K?nigshaus dienen, Jaume II. und III. sind hier begraben.
Der Bau des Kirchenschiffs wurde 1587 abgeschlossen, das Hauptportal wurde 1601
geweiht. Die Arbeiten an der Hauptfassade begannen 1852 und wurden erst Anfang
des 20. Jahrhunderts beendet.<br>
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Die Kathedrale ist 109,50 Meter lang und 33 Meter breit, das Hauptschiff misst
75,50 Meter in der L?nge und 19,50 Meter in der Breite. Die beiden Seitenschiffe
sind je 86 Meter lang und 10 Meter breit. Die 14 Pfeiler, auf denen das Gew?lbe
ruht, sind 30 Meter hoch, das Hauptschiff erreicht 44 Meter H?he und die beiden
Seitenschiffe je 30 Meter. Das Presbyterium mit dem Chor, auch K?nigskapelle
genannt, hat eine Gr??e von 34 mal 16 Metern. Trotz fehlender &quot;richtiger&quot; T?rme
geh?rt die Kathedrale zu den wichtigsten Bauwerken gotischer Stilrichtung.<br>
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Ein Besuch erfolgt am besten direkt nach der ?ffnung der Kathedrale um 10 Uhr
morgens, wenn die Sonne noch ?stlich steht und das Sonnenlicht durch die
farbenpr?chtige Rosette der Ostfront der Hauptapsis f?llt. Sie ist mit einem
Durchmesser von 12,55 Metern die gr??te der Welt. In der Kirche befinden sich
weitere 5 Rosetten sowie 60 k?nstlerisch gestaltete Glasfenster.<br>
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Seit dem Mittelalter haben s?mtliche Baustilrichtungen ihre Spuren in der
Kathedrale hinterlassen. Zu Baubeginn folgte man gotischem Baustil in Reinform,
wie er aus Katalonien und S?dfrankreich bekannt ist. Eine verzierungsreichere
Weiterentwicklung dieses Stils findet sich im Seitenportal, das dem Meer
zugewandt ist. Das Almosen-Portal auf der Gegenseite folgte bereits dem
?sthetischen Empfinden der Sp?tgotik. Die Renaissance mit Plateresker Stil und
Manierismus hielt im 16. Jahrhundert ihren Einzug, und in vielen Altaraufs?tzen
der Seitenkapellen findet man Barockelemente, beispielsweise in den Kapellen
Corpus Christi, Unbefleckte Empf?ngnis, Hl. Sebastian, Hl. Benedikt oder auch
der des Hl. Martin. Die Neoklassik pr?gte den Bau der Taufkapelle und des
Mausoleums des Grafen von Romana.<br>
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Auch der ber?hmte Architekt Antoni Gaud? steuerte durch seine Restaurierungs-
und Dekorationsarbeiten in den Jahren 1904 bis 1914 auf Initiative des Bischofs
Campins seine Kunst im Stil des Modernismus bei. Gaud? nahm auch einschneidende
bauliche Ver?nderungen vor: der Chorraum wurde aus der Mitte des Kirchenschiffs
verlegt und in die K?nigskapelle eingegliedert; der Stuhl des Bischofs wurde
erneuert und die Gl?ubigen erhielten freien Blick auf den Hochaltar.<br>
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Als Beitrag des 21. Jahrhunderts hat der 1957 geborene mallorquinische K?nstler
Miquel Barcel? die Kapelle des Allerheiligsten im rechten Seitenschiff
neugestaltet, unter anderem h?ngt hier sein Werk ?ber die Wundersame Vermehrung
von Brot und Fisch.<br>
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Die gro?e Orgel ist das Werk des Mallorquiners Gabriel Tom?s aus dem ausgehenden
18. Jahrhundert; sie wurde zuletzt 1993 restauriert.<br>
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In zwei Kapitels?len und im Erdgeschoss des Glockenturms ist seit 1932 das
Museum der Kathedrale untergebracht.<br>
&nbsp;<p><a href="http://wikipedia.de">Quelle: http://www.wikipedia.de</a>
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