360° Panorama Ansicht: St. Georgskapelle
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St. Georgskapelle

📍 Matthiasturm
Virtueller Rundgang in der Nähe: Ostaussicht
Ostaussicht
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Ostaussicht

St. Georgskapelle

📍 Region: Matthiasturm

Bereits vor dem Bau des Matthiasturms wurde im zweiten Geschoss des damaligen Matthiastores eine Schlosskapelle eingerichtet. Nach au?en hin ist sie durch die zwei s?d?stlich gelegenen l?nglichen Spitzbogenfenster im Matthiasturm von der Stadtseite her erkennbar. Im Inneren hat die Kapelle nur eine Fl?che von wenigen Quadratmetern und wird durch den inneren Wehrgang des Turms gesch?tzt. Den Quellen nach befand sich unterhalb der beiden Spitzbogenfenster ein Altar. Gegen?ber der Fensterseite befindet sich eine Loge, zu der man ?ber eine enge, dunkle Stiege gelangt. An dieser Stiege befindet sich eine Br?stung im Stile eines zierlichen gotischen Ma?werkes. Unterhalb der Loge befindet sich eine bis zum Fu?boden reichende Nische, die wahrscheinlich der Aufbewahrung heiliger Gegenst?nde und Messgew?nder diente. Auch die T?ren in der Kapelle waren stark verziert. An der Decke befinden sich zwischen den Fenstern und an der gegen?berliegenden Seite zwei Engel, die jeweils einen Schild halten.

Die Kapelle wurde im Jahre 1225 durch den Mei?ener Bischof Bruno II. eingeweiht. Sie wurde dem Ritter Georg als Schutzheiligen geweiht und erhielt infolge den Namen St. Georgenkapelle. Infolge wurde sie insbesondere von den Rittern der Umgebung reich dotiert. Sp?ter wurden zugunsten der Kapelle auch zahlreiche Stiftungen eingerichtet.

Die St. Georgskapelle wurde im 15. Jahrhundert durch Arnold von Westfalen weiter ausgestaltet. Im Jahre 1639 brannte die Schlosskapelle w?hrend des Drei?igj?hrigen Krieges aus und wurde nicht wieder restauriert.