<font face="Verdana" size="2">Jahrhundertelang war der Protschenberg
Versammlungsort der Bewohner von Seidau, bis das Dorf 1920 nach Bautzen
eingemeindet wurde. Zu Ostern trafen sich die Kinder zum Waleien der Ostereier.
Sp?ter entwickelte sich aus diesem Brauch das Eierschieben, wobei Kinder zu
hunderten nach gekochten Eiern, Semmeln und Geb?ck rannten, die von reichen
Bautzner B?rgern den Steilhang hinunter geworfen wurden.<br>
Der Brach wurde w?hrend des Ersten Weltkrieges untersagt, 1940 erfolgte erneut
ein Verbot.<br>
<br>
Im Jahr 1958 hatte man den Brauch des Eierschiebens wieder belebt, indem man
kleine Stoffb?lle den Hang herunter rollte, und die Kinder tauschten diese dann
gegen S??igkeiten ein. 1963 wurde das Eierschieben endg?ltig eingestellt. Erst
2001 ist der Brauch erneut aufgelebt. Immer mehr Kinder erfreuen sich am
Ostersonntag an diesem originellen Osterbrauch der Oberlausitz.</font></p>
<p><a href="http://wikipedia.de">Quelle: http://www.wikipedia.de</a></p>