Der Matthiasturm (sorb. Maćijowa wěža) wurde im Rahmen des Neubaus der Ortenburg in der Zeit von 1483 bis 1486 auf der Grundlage des Matthiastores im spätgotischen Stil erbaut. Benannt wurde der Turm nach dem ungarischen König Matthias Corvinus, welcher von 1469 bis 1490 als Landesherr der Oberlausitz im Besitz der Burg war.
Bevor gegen Ende des 18. Jahrhunderts die Burgmauer für das neue, heutige Haupttor durchbrochen wurde, war das Matthiastor der einzige öffentliche Zugang zur Festungsanlage. Vor dem Tor befand sich eine Zugbrücke, die über den vorgelagerten Burggraben führte.
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